Berge! Melodie des Lichts.



Berge! Melodie des Lichts.
Die perfekte Abrundung des Musikfestivals.





Daten der Ausstellung

Künstlerportrait Vogel

Pressespiegel und Vernissage

Vogel in der Ausstellung
ERBE & AUFTRAG

Ausstellungen in der
Galerie Jaud

Malerliste




Lukas Vogel in der Galerie Jaud
Die Ausstellung zu den
Richard StraussTagen 2000

Zugegebenermaßen ist es nicht besonders neu, Musik und Malerei miteinander zu verbinden. Andererseits erhält man den besten und in sich abgerundetsten Eindruck beider Darstellungsformen immer dann, wenn man die Reize für Augen und Ohren miteinander kombiniert. Dies ist nicht nur in der Musik so, auch ein Frühlingstag mit frischem Grün wird erst durch des Zwitschern der Vögel vollständig abgerundet. Besonders gelingen muss die Kombination aus Musikfestival und Kunstausstellung aber, wenn sich zwischen Komponist und Maler so etwas wie Seelenverwandtschaft abzeichnet, wenn die Musik von Richard Strauss sich in den Bildern eines Künstlers nicht nur wiederfindet, sondern gleichsam aufdrängt.

Der Galerie Jaud ist es gelungen, nach Ludwig van Molle, der zu den RichardStraussTagen 1998 mit der Ausstellung "BILDER AUS MUSIK" großes Interesse und ungeahnte Resonanz hervorgerufen hat, den Schweizer Künstler Lukas Vogel für eine Ausstellung in GarmischPartenkirchen, seine erste Ausstellung in Deutschland, zu gewinnen.


Vogel und Richard Strauss
Lukas Vogel ist Strauss Kenner und Liebhaber. "Der Eindruck eines Sonnenaufgangs in den Bergen ruft in mir nicht nur die Melodien und Themen der Kompositionen von Strauss in mein Gedächtnis, die Musik im Kopf verschmilzt mit den optischen Eindrücken und muss aus den Bildern, die hierbei im Kopf entstehen, auf der Leinwand vor der Flüchtigkeit des Alltags bewahrt werden", erklärt Vogel.

Vogel und das Licht
Die vielfältigen und subtil beobachteten Lichteinfälle und die unterschiedliche Wirkung auf die Stimmung der Berge lassen die Bilder von Vogel zu Kompositionen der besonderen Art werden. Die Liebe und die Passion des Künstlers für die Musik von Richard Strauss führen zu einer Umsetzung nicht nur einiger Strauss Themen, wie z.B. Zarathustra, sondern auch zu einer von Strauss’ Musik geprägten Sichtweise der Alpen, wie sie aus den intensiven Bergbildern des Künstlers unvergleichlich hervorgeht. Obwohl Vogel Landschaftsbilder in klassisch realistischer Art malt, die die Berge wiedergeben, so wie sie sind, ersetzen sie trotzdem nicht die Fotografie, sondern suchen eben den intensiven Kontakt, den Erfahrungsaustausch mit dem Betrachter.

Aber nicht nur das Panorama der Berge, sondern das Licht, das auf sie strahlt, ist ein wesentliches Ausdrucksmittel Vogels. In dieser Perspektive lassen sich die „Impressionen", die auf das Hauptsächliche reduzierten Arbeiten in eine weitere Richtung eingliedern. Nach vielen Experimenten und Auseinandersetzungen mit Farbe, Licht und Malerei entstanden diese „Impressionen", eine Darstellung, die nur noch den Berg in seinem Licht offenbart. Symbolisch zum Jahrtausendwechsel verwendete Vogel z.B. bei diesen Bildern nicht nur Ölfarbe, sondern Blattgold.

Vogel abstrahiert

Diese Werke des Künstlers abstrahieren von der realistischen Wiedergabe, reduzieren den Gipfel quasi auf das Eigentliche, da sie den Berg nur noch anhand der Konturen darstellen, die vom Sonnenlicht beleuchtet sind. Der Beobachter muss also die Form des Berges kennen, wenn sich ihm die Aussagekraft des Bildes ganz erschließen soll. Die Impressionen sind also sowohl eine Alternative zu den realistischen Bildern, wie auch eine Weiterentwicklung und logische Konsequenz, die die Eindrücke des Betrachters verstärken und dem Licht die größtmögliche Bedeutung geben.

Heute eher in den Hintergrund treten Arbeiten des Künstlers Vogels, die sich direkt mit der Musik großer Komponisten auseinandersetzen. Im Bereich der Musik hat Vogel eine stete Entwicklung durchgemacht. Gerade das Monumentale beeindruckt Vogel und erklärt auch seinen Hang, großformatige Bilder zu malen. Vogel betont auch bei seinen direkt musikbezogenen Gemälden die Landschaft. So sind diese Arbeiten nicht in erster Linie Interpretationen, sondern eher Darstellungen von Bühnenbildern. Dies unterscheidet Lukas Vogel in hohem Maße von Ludwig van Molle, der die Musik von Richard Strauss direkt in großformatige Bilder umsetzt (Ausstellung zu RichardStraussTage 1998).

Nach Experimentieren mit Acryl malt Lukas R. Vogel heute nur noch mit Öl oder Alkydharzfarben (eine Art schnell trocknende Ölfarbe).

 


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