Künstler-Portraits
Carlo Moschella




 

Carlo Moschella war
Teilnehmer an der Ausstellung
"Erbe & Auftrag" 1999/2000

Ausstellung 1995
"aussergewöhnlich anders"


Erbe & Auftrag


Der Weg in das neue Jahrtausend
(Mischtechnik)


 
  Gemälde von
Carlo Moschella

Bildgrösse
140/140 cm

"Im Blumengarten 1999"

(im Vordergrund
Skulpturen von
Heinrich Schott)


Wir betrachten das Werk des Künstlers und lassen
unseren Blick einige Zeit auf einem Bild ruhen, bis
seine Botschaft zwischen den Farben und den mysteriösen Figuren dem Betrachter erscheint, wie ein einzelner
Mensch, für immer verlassen in seiner irrealen Welt
und weit entfernt von der Welt der menschlichen Existenz.
  DIE AUSSTELLUNG 1995

Moschellas Bilder sind
aussergewöhnlich anders.

Moschella arbeitet in einer selbst entwickelten Mischtechnik, aus Collagehintergründen und übermalungen, teilweise mit dem blossen Finger, teilweise mit Pinsel und Holzstücken gespachtelt.

Omar Swissy schreibt
über die Bilder von Moscella:
In dem Werk von Moschella, mit seinen verschiedenen Techniken, der malerischen Sprache und dem Spiel mit den phantastischen Figuren, entdecken wir eine neue Welt zwischen Metaphysik und der "Grafitti"-Kunst. Die Phantasie und die Vorstellungskraft des Künstlers sind nur ein Instrument der Kreativität der Liebe und des Todes.

Carlo Moschella
Lebensdaten


   
1958
geboren in Sterzing/Vipiteno Moschella experimentiert
viel mit Farben und Formen.
Vorbilder für seine Werke sind sowohl
antike Höhlenmalereien, als auch die Graffiti-Kunst.
1995
gewinnt Moschella den 1. Preis des internationalen Kunstwettbewerbes „Kunst in der Welt“. Seit dieser Zeit erfreuen sich Moschellas Arbeiten weit über die Grenzen Italiens hinaus großer Beliebtheit bei Kunstliebhabern und Kunstsammlern. Moschella war auf vielen Einzel- und Sammelausstellungen in Italien, Österreich
und Deutschland vertreten.
1995
stellt Moschella die an Höhlenzeichnungen erinnernden Werke, mit welchen der Künstler bekannt geworden ist, in der Galerie Jaud aus. Auffallend an Moschellas Bildern ist die jeweils verschiedene Nah- und Fernwirkung. Diese wird meist durch einen Aufbau in Schichten erzielt. Oft sind die Werke auf ein bestehendes Printmedium aufgebaut, welches durch die Hand des Künstlers eine neue Existenz erhält.

1999
Moschella stellt zwei ausgefallnene Arbeiten zur Millenniumsausstellung ERBE & AUFTRAG in der Galerie Jaud vor. Was ändert sich schon im neuen Jahrtausend?
 
   

Versuche einer Definition des Standpunktes
des Künstlers
 
Vielleicht ist im Chaos der modernen Kultur die bildende Kunst wieder auf der Suche nach Grundelementen. Der "Graphismus" von Moschella in der Einfachheit seiner Zeichen zeigt trotzdem eine artikulierte und vielfältige Konzeption. Die Technik der Herstellung der materiellen Schicht ist ganz persönlich: Meistens kann man zwischen den Konturenlinien und dem Figurkörper nicht mehr unterscheiden, da der Duktus selbst das gesamte Bild definiert wie in den Piktogrammen und Ideogrammen der prähistorischen Kunst. In der Analyse der Ur-Ausdrücke der bildenden Sprache sind Elemente grosser Aktualität zu erkennen. Aufrund der Figurassotiationen und der von ihr ausgedrückten Logik handelt es sich um eine universelle Sprache.

Wahrscheinlich wurde Moschella von Dingen fasziniert, die schon in seinem Unterbewusstsein existierten, er hat also diese Zeichen nicht nachgeahmt sondern in sich selbst wiederentdeckt.Die Spontaneität und der Instinkt sind die optimalen Bedingungen, durch die sich der Künstler selbst ausdrücken kann. Moschella benutzt Erkennungsmerkmale, die wir als universell definieren können, sucht aber seine Ideogramme, schöpft Formen und Flecken, experimentiert, assoziiert und komponiert sie.Er versucht in der Tat eine Mauer von jahrhundertealten kulturellen Konventionen einzureissen, um diesen Zeichen ihre ganze Bedeutung wiederzugeben. Die Malerei überwindet die traditionellen Konventionen und fördert die Wiedergewinnung des primären Geflechts zwischen den Zeichen.

Die sich in einem undefinierten Raum befindenden "Felsenmalerei-Figuren" können auch Bildsymbole sein, die mit Spontaneität Gewohnheiten, Verhaltensmuster, Sorgen, Wünsche und Erlebnisse ausdrücken.Sie sind ein Dokument einer Realität eines Seelenzustandes. Diese Zeichen sind nicht Geschichte der Abenteuer des einzelnen Menschen, sondern sie sind "universelle Geschichte" der Menschheit; das Zeichen ist nichts anderes als der Funke, der Analogien und Assoziationen entflammt.Die "Zeichen" Moschellas sind Symbole, die der Mensch lesen kann und die ihm Hinweise geben können.Wenn das Zeichen das Mittel ist, um eine bestimmte Realität zu erfahren, ermöglicht es auch diese Wirklichkeit zu kommunizieren.In dem Schaffen Moschellas erkennt man ein Leitmotiv der ursprünglichen Logik, welches die grundlegende Kommunikationsfähigkeit aufwertet.Die korrekte Leseweise dieser einfachen Ausdrucksformen hängt von der Fähigkeit ab, den assoziativen Mechanismus des Dargestellten zu verstehen.Vielleicht hilft uns die moderne Kunst, ein Stückchen unserer ältesten Vergangenheit wiederzuentdecken und gibt uns die Möglichkeit, uns selber und die Welt, in der wir leben, zu verstehen.

Maurel
   

CARLO MOSCELLA 1999

Die Gemälde des Künstlers werden farbiger und
noch teilweise noch strenger.

Carlo widmet sich nach seinen
grossen Erfolgen in Europa nun
vollständig der Malerei.

wpe4.jpg (5480 Byte)



Aktuelles - Startseite - Gemälde des 16. bis 20. Jahrhunderts - Moderne Gemälde
Skulpturen - unsere Maler - antike Möbel - Orientteppiche - perfekte Einrahmungen
fachmännische Restaurierungen - Schätzungen und Gutachten - Beleuchtung -
Links in und um Garmisch-Partenkirchen


EMAIL an uns

 

GALERIE JAUD
Hauptstraße 25
D-82467 Garmisch-Partenkirchen
Telefon: -49 -88 21 - 5 00 08
Telefax -49 -88 21 - 7 92 08
email post@galerie-jaud.de

© by Alexander Jaud 1996-2003