die Ausstellung - der Künstler - Kritik und Gedanken - Bilder der Ausstellung |
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| »BILDER« - Dietrich Fischer-Dieskau in der Galerie Jaud |
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Hier
zeigen wir Ihnen einige |
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![]() Bürgermeister Thomas Schmid eröffnete die Ausstellung |
![]() Auch Frau Fischer-Dieskau-Varady wollte die Ausstellungseröffnung nicht versäumen |
![]() vlnr: A.Jaud, Julia Varadi, Petra Jaud, Dietrich Fischer-Dieskau |
![]() "Bitte treten Sie mit meinen Bildern in einen Diskurs ein", meint Maler Fischer-Dieskau |
![]() Obwohl die Vernissage der Ausstellung.... |
![]() ...'Bilder' sehr gut besucht war und die Kapazitätsgrenze beinahe erreicht war... |
![]() ...ergaben sich am Rande der Ausstellungs- eröffnung viele interessante Gespräche..... |
![]() ...mit dem Künstler und anderen Gästen. |
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![]() Julia Varady und Dietrich Fischer-Dieskau freuen sich sehr.... |
![]() ...über die einführenden Worte von Alexander Jaud zur Ausstellungseröffnung. |
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Im
Folgenden ein Ausschnitt aus den Einführungsworten zur Ausstellungseröffnung
von Alexander Jaud: Seit nunmehr 1998 engagieren wir uns als Galerie für ein Rahmenprogramm zu den Richard-Strauss-Tagen, weil ich der Meinung bin, dass wer hören will muss auch sehen. Nein, im Ernst, es ist reizvoll einen Brückenschlag herzustellen zwischen der Musik von Richard-Strauss, der Person Richard Strauss oder maßgeblichen Interpreten seiner Musik zu Bildern. So haben wir 1998 Ludwig van Molle gezeigt, der Bilder unmittelbar zur Musik Strauss entstehen lässt, haben Lukas Vogel ausgestellt, der die Alpensinfonie in einmaligen Lichtspielen eingefangen hat oder zeigen Portraits von Willy Damian, der die Person, den Künstler Strauss hervorragend in Portraits eingefangen hat. Im Rahmen der Vorbereitungen
dieser Ausstellung bekam ich einen Anruf von einem Bildhauer,
der mich dann auch besuchte und einen Teil der hier heute ausgestellten
Bronzen mitgebracht hat. Aber das ist nur
die eine Seite. In der aktuellen Ausgabe (Feuilleton 24/2002)
der Zeit schreibt
Hanno Rauterberg: Warum ich Ihnen das alles erzähle, warum ich bis jetzt nicht einmal den Künstler heute, Herrn Dietrich F.D erwähnt habe? Weil ich Sie ein wenig ablenken will von dem, was Sie kennen von Herrn Fischer-Dieskau. Weil ich Sie ein wenig mehr sensibilisieren will für seine Bilder, für seine Kunst, die Sie - zumindest die meisten von Ihnen noch nicht kennen. Ich will versuchen, Ihren Blick zu befreien - ja ihren Blick - für das was hinter den Bildern heute steht, damit es nicht verdeckt wird von dem, der evtl. vor den Bildern steht. Wer ist es , der
vor den Bildern steht ? Eine kurze Biographie ist nicht möglich,
denn Fischer- Dieskau ist sicherlich einer der wenigen Künstlerpersönlichkeiten,
deren biographische Daten sich auch mit Mühen nicht auf
wenige Eckdaten reduzieren lassen. Auch eine Beschränkung
auf die Daten, die nur mit dem Maler Fischer-Dieskau
unmittelbar zusammenhängen gelingt nicht, da sich in den
Bildern eines Künstlers eben seine gesamte Vita wiederspiegelt.
Was also hier nennen und was weglassen: Aber ich will ja gerade ablenken von dem Mann vor den Bildern. Sie meinen, dass er da steht in Ihren Köpfen, das sei kein Problem? Den Künstler heute kennt doch jeder. Man hat über ihn gelesen, man ihn auf der Bühne, ja auf unzähligen Bühnen gesehen, man hat ihn gelesen, hat über ihn gelesen; Sie werden sagen: "Na ja, jetzt sehen wir halt noch die Bilder an, die werden sein, wie - na ja - wie er halt, halt von ihm. Ja, ja, gefällt uns, ein wenig schwierig oder zu einfach. Aber erinnern Sie sich noch der Auftritt König Lear, wie FD da gesungen hat....". Sehen Sie, so soll es nicht sein. Wenn man meint, dass Künstler, ja ich muss hier sagen - Megakünstler -, die man vom Theater oder aus Opernhäusern vom Fernsehen oder von CD kennt es leichter haben, sich zu behaupten, wenn sie auch Maler sind, dann bezweifle ich dies sehr stark. Im Gegenteil, sie haben es im Ergebnis aus meiner Sicht viel schwerer. Vergleichbar vielleicht mit dem Schüler, der bei seinem Vater in der Schulklasse ist. Er muss immer ein wenig besser sein als die anderen, damit nur ja nicht der Verdacht aufkommt, er wird protegiert. Und wenn er nicht immer besser ist, dann ist er schnell unten durch und wandert in die Schublade Pädagogenkind - die sind halt so. Lehrer haben eh nur Ferien. Sie sehen, wie man hier wieder zu Vorurteilen kommt und man kommt weg vom Eigentlichen, von den Bildern, man bleibt beim Reden und kommt nicht zum Künstlern. Aber, wenn ich Sie
jetzt ein wenig angelenkt habe von der Person und Sie ein wenig
hingeführt habe zu den Bildern, dann lassen Sie uns dort
bleiben. Die Bilder, die Sie hier heute sehen sind nur ein kleiner
Teil aus dem Schaffen mehrerer Jahrzehnte. Aber wir haben diese
Bilder hier heute so zusammengestellte, um Ihnen zu ermöglichen,
eine möglichst umfassende, deutliche und klare Übersicht
über Dietrich Fischer-Dieskau als Maler zu bekommen. Dann die Landschaftsszenen, die vielleicht oberflächlich etwas musikalisch - anmuten (ja ja, man sucht es zwangsläufig immer, das Musikalische) - aufgewühlte Landschaft in dem Gemälde Vor dem Sturm. Das lebendige Wolkenbild kämpft hier mit den ruhigen und gedeckten Farben. Oder das Einsame Auto - verspielt, emotional, ja ein wenig ironisch wirkt es auf mich. Aber auch die Bilder, aus denen man tatsächlich unmittelbar Musik, Rhythmus und Dynamik spürt, wie z.B. bei dem Gemälde Pastorale. Man fühlt aus einige Bildern, wie ein Ton langsam ansteigt, wie weitere Töne hinzukommen und das Thema nach und nach gesteigert wird. Gesteigert, bis der letzte Punkt eingesetzt wird und dann das Bild fertig ist und beginnt zurückzustrahlen. Nicht fehlen dürfen aber auch Werke, die wie Bühnenneufassungen sind, wie zB Falstaff - Schlussfuge oder Salome - und Schluss. Hier kann sich der Maler nicht verleugnen und das ist dann ja auch wieder gut so! Die Kunst hat sich
gewandelt, so habe ich eingangs einen Gedanken gesponnen. Sie
hat sich gewandelt, als das Werk des Künstlers nicht mehr
der Ausfluss dessen war, was ihm von Gott gegeben wurde, um es
im irdischen Leben an Gott zurückzugeben. So stark hat sich
die Kunst bei Fischer-Dieskau nicht gewandelt. Man hat bei vielen
Bildern des Künstlers den Eindruck, dass hier genau das
passiert, was so selten geworden ist, dass hier etwas ausgedrückt
werden muss und - gut. Ich meine das im positivsten Sinne, weil
es so unmittelbar ist, wie in dem Bild Baum im Eis. Ihnen, die Sie heute gekommen sind, die "Bilder" einer Ausstellung zu besuchen wünsche ich die Fähigkeit, hinter der Bilder zu schauen und Freude und Spaß bei interessanten Gesprächen. |
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![]() "First Sight" |
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weitere Links zur Ausstellung
Dietrich Fischer-Dieskau: die Ausstellung - der Künstler - Kritik und Gedanken |
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