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Art-Profil (Ausgabe Juli/August 1998) Garmisch-Partenkirchner
Tagblatt
(15.
Juni 1998)
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Ludwig
van Molle - der Maler der Alpensinfonie Der Artikel ist entnommen aus der Zeitschrift ART-PROFIL Ausgabe Juli/August 1998 und wird mit freundlicher Genehmigung des Autors Dr. Helmut Orpel hierwiedergegeben. |
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Ludwig
van Molle - der Maler der Alpensinfonie In Garmisch-Partenkirchen finden im Juli 1998 die Richard-Strauss Festspiele statt. Wie kein anderer der grossen Komponisten hat Strauss der grandiosen Alpenlandschaft mit seiner Musik ein Denkmal gesetzt. Die gewaltigen Berge, die plötzlich wechselnden Lichtstimmungen, die imposanten Wolkenformationen, all dies glaubt man beim Hören der Musik von Richard Strauss vor sich zu sehen. Man spürt in dieser Musik aber noch einen anderen Hintergrund, nämlich die Hingezogenheit des Komponisten zur Philosophie eines der berühmtesten Alpenwanderer, zu der von Friedrich Nietzsche. Friedrich Nietzsche hat mit seinem "Zaratustra" der überkultiviertheit des wilhelminischen Kaiserreichs eine Absage erteilt und mit seinen kräftigen Naturbildern einen Gegenentwurf zu der damaligen Gesellschaft geschaffen. Aus dem gleichen Quellen schöpft auch Ludwig van Molle, der belgische Künstler, dessen imposante ölbilder und Zeichnungen in der Woche des Richard Strauss Festivals und dann bis 26. September 1998 in der Galerie Jaud in Garmisch-Partenkirchen zu sehen sind. (Anmerkung: Wegen der ausserordentlichen Resonanz und dem für Garmisch-Partenkirchen ungewöhnlich grossem Interesse wurd die Ausstellung bis 21. Okt. 1998 verlängert.) |
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Nicht nur die Musik
von Strauss, sondern auch die Naturbilder Nietzsches haben ihn
bei seinem Schaffen inspiriert. Das gigantische Spiel der Kräfte,
der Weschsel des Lichtes, das Werden und Vergehen der Formen,
dies alles ist in seinen Gemälden enthalten, beispielsweise
in dem Triptychon: "Nebel steigen auf ". Dr. Helmut Orpel |
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Garmisch-Partenkirchner
Foto: Ströter / Bearbeitung: Jaud |
"Bilder
zur Musik" gewähren GAP
(tb) - Die Musik von Richard Strauss inspirierte den Belgier
Ludwig van Molle zu farbenfrohen, grossflächigen Triptychen
und ausdrucksstarken Köpfen. 25 seiner Bilder, die übrigens
zum ersten Mal in Deutschland zu sehen sind, zeigt jetzt die
Galerie Jaud im Rahmen der Strauss-Tage. Bürgermeister Toni
Neidlinger eröffnet die Ausstellung am Donnerstag,
18. Juni, um 16 Uhr. Während der Vernissage spielt
das Bläserensemble der Musikschule Garmisch- Partenkirchen. Tanja Brinkmann Der
Text wurde mit freundlicher |
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GALERIE GEORG JAUD Hauptstrasse 25 D-82467 Garmisch-Partenkirchen Telefon: -49 -88 21 - 5 00 08 Telefax -49 -88 21 - 7 92 08 email jaud@bigfoot.com |