Künstler-Portraits



Martin Nickel-Esch
Schreib-Bilder
Teilnehmer an der Ausstellung "Erbe & Auftrag" 1999/2000

Diesseits
- Jenseits


SchreibBild
auf Originalkarte

Bildgröße: 60/90 cm

Diesseits - Jenseits

Der Beitrag zur Millenniums-Ausstellung „Diesseits-Jenseits" von Nickel-Esch soll einen Blick in die Vergangenheit darstellen, in die Zeit, als es noch viele weiße Flecken auf der Landkarte gegeben hat und bei jeder neuen Auflage eines Atlanten auch wieder neue Entdeckungen zu verzeichnen waren.
 


Martin Nickel-Esch über meine arbeit:
mit zeichen, mit worten will ich raum schaffen und zeit abbilden, um damit die grenzen zwischen abstraktem und konkretem aufzuheben. in eine schublade will ich nicht gesteckt werden, lieber soll man mich aufhängen
1938
geboren in gleiwitz/oberschlesien

1945
flucht von görlitz nach oberstaufen/allgäu kindheit und jugend auf dem einödhof

1958
abitur oberrealschule kempten

1958-61
studium pädagogische hochschule in augsburg und münchen

1961-66
studium der germanistik, geographie und geschichte in münchen

seit 1967
lehrer an bayerischen realschulen und gymnasien


Ausstellungen:

1995 güterhalle velden/vils "reigen seliger geister"
1996 entoderwedergalerie dorfen "werke auf papier"
1997 bürgerhaus gräfelfing "kreuz und quer"
1996 ville st.marie temiscaminque (quebec) "3rd international miniature art biennale" bad wörishofen "100 jahre kneippianum" (jubiläumsausstellung)
1997 st. saturnin des apt, galerie la pourraque (provence) "les côtes" st.jodok/hbf landshut kunstkreis landshut "wisse die wege"






“Als Maler, der sogar mitten hineinlangen kann in unser Gefühl, und vielleicht auch dort Klischees zutage bringt, zeigt sich Martin Nickel-Esch”.

Ingrid Zimmermann
(Süddeutsche Zeitung)

 

www.wettersturz.de - Gemälde von Martin Nickel Esch www.wettersturz.de


www.wettersturz.de

Im Wege der Ausstellung zweier Gemälde von Martin Nickel- Esch wurde auch eine Internetdomain speziell für nur ein einziges Gemälde im Internet konnektiert.

Ganz im Gegensatz zu dem oeberen Gemälde "Diesseits-Jenseits" steht das Gemälde „www.wettersturz.de". Genau wie die Karte in der Arbeit Jenseits („Mittenwald") ist der Text auch hier bezogen auf die Alpen bzw. die Situation in den Alpen - einen ‘Wettersturz’ kann es hier plötzlich geben. Andererseits ist der Titel des Bildes aber auch Programm: Das „www" im Titel steht hier nicht von ungefähr für „World Wide Web" und weist auf die zeit-, orts- und situationsunabhängige Verfügbarkeit, die gnadenlose Reproduzierbarkeit und Darstellbarkeit der Werke heutiger Künstler hin.Die Galerie Jaud ist sogar noch einen Schritt weiter gegangen und hat für die Ausstellung die Internet-Domain „www.wettersturz.de" reservieren lassen und unter dieser Domain dieses gleichnamige Gemälde von Nickel-Esch eingestellt. Damit ist der Kreis zwischen bloßer Imagination und konkreter Realisierung geschlossen. „
www.wettersturz.de" ist damit klares Symbol für ein neues Jahrtausend - auch in der Kunst.
 

 







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