Otto Schliwinski


Otto Schliwinski - zum 75. Geburtstag

Otto Schliwinski (Foto Jaud)

  Über die Ausstellung
"Schrägschnitt"

Otto Schliwinski
zum 75. Geburtstag

Kritikerstimmen
zu Otto Schliwinski


Ein Maler der keine Grenzen kennt
40 Jahre Ausstellungen (1961- 2001)

Vernissage und Eröffnung
Bilder und Gedanken

Ausstellungen in der
Galerie Jaud


„Auch in Zukunft werde ich nicht wegsehen“
Der Kunstmaler Otto Schliwinski wird 75

„Die Gefahren der Zerstörung des Lebens und die Folgen eines Krieges - wo
auch immer auf der Welt gekämpft wird – muss der Künstler auch heute
unmittelbar darstellen, er darf nicht wegsehen!“, meint Otto Schliwinski auf
die Frage, was Kunst in der heutigen Zeit für ihn bedeutet. Kein Wunder,
dass für Schliwinski, der heute in Garmisch-Partenkirchen seinen 75-ten
Geburtstag feiert, dieses Thema so wichtig ist. Sind doch Krieg und der
Zerstörung auch ein Teil seines eigenen Lebens. Otto Schliwinski wurde 1928
in Ostpreussen geboren und hat schon früh erfahren müssen, was Krieg, Flucht
und Vertreibung bedeuten. 1945 überlebte er die Bombenangriffe in Dresden
mit brennenden Kleidern und wuchs als junger Mann elternlos zwischen den
Ruinen in Essen auf. Die Zeit erforderte es, einen ‚ordentlichen‘ Beruf zu
erlernen: Schliwinski wird Planungsingenieur und ist in diesem Beruf bis
1978 tätig. Doch schon weit früher folgte Schliwinski auch seiner
eigentlichen Berufung. Studien in Malerei und Grafik in Gelsenkirchen sowie
eine Ausbildung als Zeichner legten den Grundstein für die fundierte
Auseinandersetzung mit künstlerischen Ausdrucksformen.

‚Menschen‘, das waren zunächst für Schliwinski wichtige Objekte, die er
sensibel und feinfühlig in Aktbildern und in vielen Portraits festgehalten
hat. Erst allmählich entfernt Schliwinski sich von diesen individuellen
Menschen wieder, tritt zurück, richtet das Augenmerk auf farbige
Landschaften, läßt den Blick des Betrachters aus dieser einsamen Landschaft
hinaus wandern zum nächsten Motiv und zeigt darin viele Menschen über die
der Betrachter, gleichsam in das Bild magisch hineingezogen, zu schweben
scheint. „Die Aufgabe des Künstlers ist es, das Leben in dieser Zeit mit all
seinen Facetten auszudrücken“, erläutert Schliwinski seine gewählte Rolle.
Seit 1978 ist Schliwinski freier Maler und Grafiker mit einem Atelier in
Essen und seit 1982 auch mit einem Atelier auch in Garmisch-Partenkirchen,
das zu seiner Wahlheimat geworden ist. „Die wenigsten kennen diesen
herausragenden Künstler bei uns“ bedauert Alexander Jaud von der Galerie
Jaud von der Schliwinski in Garmisch-Partenkirchen vertreten wird und die
2001 eine umfangreiche Werkschau des Künstlers gezeigt hat. „Mit Schliwinski
zu arbeiten heisst, aus dem Vollen schöpfen zu können“, ergänzt Jaud. „Mehr
als 80 Einzelausstellungen in allen Kontinenten, Gastdozent in Australien,
unzählige Preise und Goldmedaillen – das soll ihm erst einmal einer
nachmachen.“ Und in der Tat liest sich die Liste der Auszeichnungen
eindrucksvoll: Goldmedaille des internationalen Parlament USA, Goldmedaille
der Accademia Italia, Nicolaus Copernicus Medaille Museum Warmi i Mazur
(Polen) und viele weitere internationale Ehrenurkunden findet man dort. 1997
erhält Schliwinski den ostpreussischen Kulturpreis der bildenden Kunst.
Unzählige Kataloge und Publikationen sind über den Künstler erschienen.
Und auch heute ist Schliwinski nicht wegzudenken. Sein aktuelles Projekt ist
eine Arbeit über Johannes den Täufer. „Obwohl ich kein guter Kirchgänger
bin, hat mich dieses Projekt angesprochen, zeigt es doch einen Johannes, der
vor zweitausend Jahren schon Menschenmassen begeistert hat“, erläutert
Schliwinski. Werke von Schliwinski finden sich ständig in der Galerie Jaud.
Umfassend informieren kann man sich aber auch im Internet. Der Künstler
meint dazu: „Die Kunst heute unterscheidet sich sehr stark von der
traditionellen, da moderne Techniken und neue Medien eine schnelle
Verbereitung ermöglichen. Das Original ist dadurch aber nicht zu ersetzen.
Auch die Zukunft der Kunst muss subjektive Gefühle und Ahnungen unserer Zeit
in einer Weise aufgreifen, die Menschen auch in der Nachwelt noch verstehen
können.“


 

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