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Otto Schliwinski Ausstellung "Schrägschnitt" |
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Otto
Schliwinski Kritikerstimmen |
![]() Otto Schliwinski - Menschen in Mexico - 32/49 cm |
Über
die Ausstellung Ein
Maler der |
Kritikerstimmen
zu Otto Schliwinskis Malerei und Graphik:
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Patrizua
die Meglio Schliwinski
zeigt die Verwandlung des natürlichen Lebensraumes zu Ameisenstädten/
aber die Dialektik Natur-Kultur definiert sich in seinem Werk
nicht auf schablonenhafte, banale Art. Die Klarheit der Naturlandschaften
ist nicht automatisch der Entfremdung der urbanen Großstädte
entgegensetzt, und auch sie zeigen unruhige, geisterhafte Züge,
in welchen für den Menschen kein Platz ist. Das Individuum
fehlt völlig. An seinem Platz finden wir hingegen die Menschenmenge,
die gleichförmige Masse. Dieses zuletztgenannte Haupthema
des Künstlers eliminiert in der Ausführung jeden Bezug
nach außen. Es gibt weder eine Landschaft, noch einen definierten,
erkennbaren Raum. Die Masse ist ein Schwärm von der Vogelperspektive
aus gesehen, so als wäre das Auge des Künstlers und
des Betrachters auf metaphysische Art außerhalb und würde
von oben das grenzenlose Meer der Köpfe betrachten, die
zu rein graphischen Zeichen reduziert, komplett die Oberfläche
der Leinwand dichtgedrängt bis zum Rand füllen. Die
Tendenz, immer mehr die Abstraktion zu betonen und jedes beschreibende
Element zu verbannen, entsteht in Schliwinschi durch das künstlerische
und ideologische Bedürfnis das Thema der Masse zu verallgemeinern
und Schritt für Schritt vom Figurativen zu entfernen. Die
Gesichter der Menschenmenge, die in früheren Arbeiten noch
erkennbar sind, auch wenn sie in groteske Masken verwandelt sind
und Verwandtschaft mit den expressionistischen Malern Munch,
Kokoschka, Pechstein und Schmidt-Rott-luff zeigen, reduzieren
sich in den späteren Arbeiten zu stark kontrastierten farbigen
Arabesken, manchmal grell, manchmal Ton in Ton, überwiegend
aber in kalten Tönen. Auch in der Serie "Häuser"
erscheinen die Stadtlandschaften als Bienenstöcke, ein verworrenes
Netzwerk von Fenstern, das sich über die Leinwand hinaus
bis ins Unendliche fortsetzt. Der Sinn für das kreative
Abenteuer von den verschiedenen Farbträgern und Techniken
die ästetischen Möglichkeiten zu entdecken, führte
den weltgereisten Künstler auf eine Studien-und Arbeitsreise
nach Ischia. Hier bekam er Anregung für eine Serie von Häuserlandschaften,
die er in seinem individuellen Stil und besonderen Art zu interpretieren
schuf. |
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"Schrägschnitt" zu Otto Schliwinski Ein Maler der keine Grenzen kennt 40 Jahre Ausstellungen (1961- 2001) Otto Schliwinski Künstlerportrait Galerie Jaud Vernissage Fotos und Gedanken Skulpturen - unsere Maler - antike Möbel - Orientteppiche - perfekte Einrahmungen fachmännische Restaurierungen - Schätzungen und Gutachten - Beleuchtung - Links in und um Garmisch-Partenkirchen EMAIL an uns Bahnhofstrasse 24 D-82467 Garmisch-Partenkirchen Telefon: -49 -88 21 - 5 00 08 Telefax -49 -88 21 - 7 92 08 email post@galerie-jaud.de © by Alexander Jaud 2001-2002 |