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Otto Schliwinski Vernissage "Schrägschnitt" |
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"Schrägschnitt" - Otto Schliwinski in der Galerie Jaud Vernissage am 4. Januar 2002 |
![]() Otto Schliwinski (Mitte) bei der Diskussion mit Klaus Furtmeier (rechts) und Alexander Jaud (links) - Foto: Ströter |
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Aus den einführenden Worten anlässlich der Eröffnung am 04.01.2002 Ansprachen oder Begrüßungen die zu Beginn eines Jahres gehalten werden haben immer ein wenig den Touch der Rückschau und des Ausblickes. Rückschau auf das was uns das alte Jahr hinterlassen hat. Ausblick auf das, was uns das neue Jahr bringen wird. Es ist nicht schwer, sich an grauenvolle und unvorstellbare Ereignisse des Jahres 2001 zu erinnern. In diesem Zusammenhang ist es aber auch nicht schwer, Wünsche und Hoffnungen für das Jahr 2002 zu formulieren. Konnte man in den Neujahrsan-sprachen zum Jahr 2001 oft den Satz finden, dass es gut wäre, wenn nur alles so bleiben würde, so steht dieses Jahr im Kleinen wie im Großen zumindest fest: So bleiben darf es nicht! Bei der Eröffnung der letzten Ausstellung erwähnte ich das Thema "Werte" bzw. in diesem Zusammenhang die Problematik die in dem Begriff "Wertewandel" unserer Zeit steckt. Ich bezeichne den Wertewandel - auch wenn das sehr abgeklärt klingen mag - gerne als "Werteverfall". Eines aber hat uns das letzte Jahr sicher gezeigt: Ohne Wertvorstellungen in einer Gesellschaft, ja in einer Weltordnung geht es nicht. Robert
Leicht in der ZEIT hat heute am 4.1.2002 gemeint, dass die Gesellschaft
- vergleicht man sie unter dem Gesichtspunkt der Forstwirtschaft,
also der Nachhaltigkeit - eher aus "Flachwurzlern"
besteht. Es fehlt wohl also das, was in die Tiefe geht. Weil - wenn wir einen Gegensatz zum Werteverfall und zum Flachwurzeln finden, dann sicherlich und unzweifelhaft im Lebenswerk des Künstlers, so wie wir es heute hier für Sie zusammengestellt haben. Otto Schliwinski hat auf der ganzen Welt ausgestellt. Seine Ausstellungen in Deutschland oder sogar in Garmisch-Partenkirchen jedoch gehören zu einer Seltenheit. Als Seltenheit ist es auch zu bezeichnen, dass im Rahmen der vorliegenden Ausstellung viele Werke von Schliwinski gezeigt werden, die bisher noch nie öffentlich gezeigt worden sind. Ausblick
und Rückblick! |
eines der Hauptwerke der Ausstellung |
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Das
Gefangensein, die Unterdrückung, die Knechtung - auch das
sind Themen, die Schliwinski in seinen Bildern wiedergegeben
hat und - diese Werke gehen unter die Haut. Aber: Diese Themen sind aktuell. Erschreckend aktuell und wichtig. Und damit sind auch die ältesten der hier gezeigten Arbeiten so wichtig um das Bewusstsein für die Werte zu schärfen; für Werte, die noch zählen und für die es sich lohnt zu kämpfen: Für die Freiheit. |
(Alexander Jaud) |
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Kritikerstimmen zu Otto Schliwinski Ein Maler der keine Grenzen kennt 40 Jahre Ausstellungen (1961- 2001) Otto Schliwinski Künstlerportrait Galerie Jaud |
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